Sommervollversammlung der Österreichischen Bischofskonferenz
Die Österreichische Bischofskonferenz hat am 22. und 23. Juni in Mariazell erstmals gemeinsam mit der Slowenischen Bischofskonferenz eine Vollversammlung abgehalten. Die Begegnung war eine Frucht der "Wallfahrt der Völker" des Jahres 2004, zu der rund 100.000 Pilger - darunter viele aus Slowenien - in den Marienwallfahrtsort gekommen waren. Die jetzigen gemeinsamen Beratungen sei aber auch "Ausdruck dafür, dass der gemeinsame christliche Glaube sprachliche und politische Grenzen überwindet", heißt es in einer Presseerklärung der Bischöfe vom Mittwoch.
Im Zentrum der Gespräche der Bischöfe seien aktuelle Fragen der Kirche in den beiden Ländern gestanden, etwa katholische Privatschulen oder der konfessionellen Religionsunterricht an öffentlichen Schulen, der nach wie vor in Slowenien nicht möglich ist. Thema seien aber auch Volksgruppen und Minderheiten gewesen, die fremdsprachige Seelsorge sowie die "Aufarbeitung der gemeinsamen Vergangenheit", wie es hieß. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion in Europa betonten beide Bischofskonferenzen den Wert des arbeitsfreien Sonntags und die Bedeutung christlicher Symbole im öffentlichen Raum.
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berichtete bei einer Pressekonferenz am 23. Juni über die Beratungen der Österreichischen Bischofskonferenz vom 21. bis 23. Juni 2010 in Mariazell. Im Zentrum der Beratungen stand ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch. |
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